BundesJugendKonferenz 2022: Die Stimme einer neuen Generation

Was ist mit uns? Motiviert durch diese Frage haben sich bei der BundesJugendKonferenz junge Menschen zusammengefunden, um zu zeigen: Unsere Stimme soll in der Politik gehört werden! politikorange war vor Ort und hat die Forderungen von Jugendlichen ergründet.

Die BundesJugendKonferenz soll die Jugendstrategie der Bundesregierung durch Diskussionen, AGs und innovative Ideen auf den aktuellen Stand bringen. Foto: Jugendpresse Deutschland / Ella-Sophia Seeger

Generation Z: Eine junge Generation, mit der ein neuer Abschnitt in der Geschichte beginnt. Während sich die Erde im gleichen Tempo dreht, wird um uns herum alles schneller. Neue Ideen und Technologien entstehen – und mit ihnen neue Herausforderungen.

Ein Ort – viele Stimmen

Dem Spagat aus langfristigen Aufgaben und kurzfristigen Problemen haben sich vom 2. bis 4. September 2022 laut Veranstalter*innen rund 200 Jugendliche gestellt: Auf der BundesJugendKonferenz (BuJuKo) in Berlin fanden junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren aus ganz Deutschland zusammen. Von Neulingen in der Politik bis hin zu UN-Jugenddelegierten, alle waren dabei! Konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik wurden in unterschiedlichen Arbeitsgruppen-Sessions erarbeitet. Auch Impulsvorträge und Workshops waren Teil des Programms.

Die BuJuKo findet im Wechsel mit den JugendPolitikTagen alle zwei Jahre statt. Auf der Veranstaltung wird die Jugendstrategie der Bundesregierung diskutiert. Die Jugendstrategie soll helfen, dass prominente Themen der jungen Generation Einfluss in der Bundespolitik finden. Außerdem fördert die BuJuKo das politische Engagement junger Menschen und deren Vernetzung.

Die BuJuKo wurde 2022 von Lisa Paus, der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eröffnet. Bei einem Talk mit jungen Politiker*innen am Freitagabend wurden bestimmte Positionen schnell klar. Unter anderem das Thema der Wahlaltersabsenkung stand hierbei im Vordergrund: Während sich Constantin Borges, stellv. Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen (JuLis) für eine Untergrenze der Mitsprache von Jugendlichen aussprach, forderte beispielsweise Marlene Schönberger, Mitglied des Deutschen Bundestages Bündnis 90/Die Grünen, dass jede*r individuell entscheiden sollte, wann er oder sie genügend Kenntnis hat, um politische Entscheidungen, wie das Mitwirken bei einer Wahl, zu treffen. Auch die Teilnehmer*innen brachten ihre Perspektiven mit in die Diskussionen ein: Von scharfen Aussagen der Jugendlichen, über angeregtes Raunen, bis hin zu lautstarkem Applaus zeigte sich ein*e jede*r Besucher*in stets aktiv.

Redaktionelle Themenvielfalt

Einige Straßen weiter: Der Redaktionsraum von politikorange. Hier haben wir in den Tagen gebrainstormt, geschrieben und fleißig an Themen gefeilt. Inspiriert von den starken Stimmen der BuJuKo, sind dabei fünf verschiedene Artikel entstanden. Vom direkten Austausch mit Teilnehmer*innen über Interviews mit Lisa Paus bis hin zu Impressionen einer Fridays for Future Demo in Berlin – unsere Redakteur*innen sammelten verschiedenste Eindrücke.

Mit viel Herzblut haben wir versucht, euch die unterschiedlichen Perspektiven näherzubringen. Wie ist es als junge*r Politiker*in? Denken wir Diversität eigentlich groß genug? Und was gibt es für Möglichkeiten, sich politisch überparteilich zu engagieren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen findet ihr hier auf politikorange. Und so verschieden die Themenauswahl der Redaktion auch ausfiel, bei einem waren wir uns einig: Die Stimme der Jugend muss mehr Gehör finden!

 

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