Ausschuss der Regionen als vorgeschaltetes Europaparlament

Helma Kuhn-Theis wollte eigentlich ins Europäische Parlament, verpasste jedoch den Sprung nach Brüssel trotz der Vielzahl an Stimmen aufgrund des Listenordnung ihrer Partei. Jetzt kümmert sie sich im Landtag um europäische Themen. Michelle Eckhardt hat mit ihr gesprochen.

Helma Kuhn-Theis beantwortete vor der Plenardebatte die Fragen von po-Redakteurin Michelle Eckhardt.                                                                                              Foto: Janine Arendt

 

Sie sind Mitglied des Saarländischen Landtages und Vorsitzende des Ausschusses für Europa. Welche Themengebiete werden im Ausschuss für Europa und Fragen des Interregionalen Parlamentarierrates behandelt?

Da die EU alle Bereiche der Politik betrifft, decken wir im Ausschuss auch alle ab. Hierzu zählen also zum Beispiel Bildung und Wirtschaft.

In den Ausschüssen des #EPjugendforum werden heute drei Themen behandelt, darunter auch Handel. Welche Themen sind in diesem Ausschuss bei Ihnen aktuell auf der Tagesordnung?

Das Thema Handel gehört zum Feld Wirtschaft. Hierzu wurde bisher jedoch nichts Konkretes vorgestellt.

Ist es als Mitglied eines so kleinen Landtages wie dem Saarland schwierig auf europäischer Ebene mitzuwirken?

Es ist von Vorteil für den Saarlandtag, dass ich Vorsitzende des Interregionalen Parlamentarierrats und Mitglied im Ausschuss der Regionen bin. Der Ausschuss der Regionen ist im Prinzip wie ein vorgeschaltetes Europaparlament. Trotz der vielen Mitglieder ist hier die Nähe zu den Bürgern, die wir aufgrund unserer Größe haben dennoch von Vorteil.

Welche Maßnahmen würden Sie ergreifen, um den jungen Menschen die EU näher zu bringen?

Es gibt bereits viele Angebote, wie den Europatag und Erasmus, allerdings muss den jungen Leuten bereits in der Schule das Thema EU näher gebracht werden. Hierzu sollte das Thema in einzelnen Fächern hervorgehoben werden und Projekte in den Schulen gestartet werden. Außerdem sollten so viele junge Leute wie möglich erreicht werden und nicht nur die europäische Elite. Jeder soll die Wichtigkeit der EU erkennen, denn die Jugend ist die Zukunft.

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