Ein Brief an die Bahn

Bustickets sind teuer, auch für Schülerinnen und Schüler. Für die EU sollte das ein Thema sein, finden die Teilnehmenden beim #EPjugendforum. Unsere Autorin Veronika nimmt sich dem Problem nun selbst an und hat deshalb einen Brief an die Deutsche Bahn verfasst.  

Mann vor Straßenbahn in Erfurt.                    Foto: Lisa Pausch

Liebe Deutsche Bahn,

ich bin dir sehr dankbar, dass du uns jeden Tag zur Schule bringst. Ich wohne in Gotha, aber meine Schule ist in Erfurt. Zugfahren ist eine bequeme Transportmöglichkeit. Ohne großen Aufwand komme ich jeden Tag hin und her. Eigentlich habe ich nichts zu bemängeln, aber etwas liegt mir doch auf dem Herzen: die Kosten der Monatskarte. Zwar bekomme ich als Schülerin ein ermäßigtes Ticket, aber trotzdem zahle ich monatlich 110 Euro.

Ich bin Schülerin, beziehungsweise in einer schulischen Ausbildung, die nicht vergütet wird. Ich finde es sehr schade, dass ich so viel Geld für Fahrkarten ausgeben muss. Dass es Nahverkehr nicht komplett kostenlos geben kann, ist selbstverständlich. Aber wenn man so viel Geld zahlt, würde man sich ja wünschen, dass es keine Verspätungen mehr gibt, oder die Sauberkeit optimal ist. Die Sicherheit an Bahnhöfen ist ebenfalls nicht immer gegeben, in den Großstädten gibt es zwar regelmäßig Kontrollen und Bundespolizistinnen und -Polizisten, aber in Dörfern oder Kleinstädten lässt die Sicherheit zu wünschen übrig.

Ich hoffe wirklich, dass die Preise gesenkt werden.

Mit lieben Grüßen
eine Schülerin die jeden Monat 110 Euro aufbringen muss

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