Fruchtfleisch: Wo braucht die heutige Jugend Hilfe?

Der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag beschäftigt sich mit Herausforderungen junger Menschen und wie man diesen begegnen kann. Anastasia Kourti hat sich unter den Teilnehmenden umgehört, welche Themen ihnen besonders am Herzen liegen.

Marietheres Tüpel (27), Psychologie Studentin und Studentische Mitarbeiterin bei PEKip e.V.:

„Die Jugendhilfe braucht mehr Unterstützung beim Stärken von Kinderrechten. Die meisten Kinder wissen nicht, dass sie bereits als Babys spezifische Rechte haben.“

Georg Pointner (16),  Anlagemechaniker und Mitglied im Verein D’Heutaner:

„Mir ist es wichtig, dass Zusammenhalt und Gemeinschaft gestärkt werden. Niemand sollte ausgegrenzt werden. Auch in Ober- und Unterklasse sollte nicht getrennt werden.“

 

 

Daniel Busski (35), Aktiver bei der Aktion Mensch:

„Jugendpolitische- und Teilhabeprojekte sollten mehr beworben und unterstützt werden.  Jugendliche sollten daran erinnert werden, wofür Demokratie steht und weshalb es sich lohnt, dafür zu kämpfen.“

Christine Keiderling (50+), Vertreterin von communityplaythings, Arbeit mit jungen Kindern in England:

„Kinder müssen ganz viel spielen dürfen. Vor allem im jungen Alter. Ihre Zeit im Freien zu verbringen, anstatt nur mit Lernen.“

 

 

Björn Reinging (38), Bereichsleiter Jugendhof Gotteshütte:

„Ich glaube, dass es wichtig ist, Jugendliche auf den Übergang von der Schule in das Berufsleben vorzubereiten. Sie sollen ihre Möglichkeiten kennen und Ideen entwickeln,  wie ihr Leben nach der Schule aussieht.“

 

Angelika Nieder (59), Pädagogische Leiterin bei PEKip e.V.:

„Die Jugend sollte schon von klein auf gute Möglichkeiten für ihr Aufwachsen erhalten. Dazu gehört auch eine gute Eltern-Kind-Beziehung.“

 

 

Fotos: Nicole Malter

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