Vorsicht Falschgeld!

Ein falscher oder ein echter Fünfziger? Vier Redakteurinnen der Schülerredaktion haben bei Selina Oswald von der Deutschen Bundesbank nachgefragt, wie man Falschgeld erkennt.

Selina Oswald von der Deutschen Bundesbank erklärt, wie man einen falschen Fünziger erkennt. Foto: Schülerredaktion.

Selina Oswald von der Deutschen Bundesbank erklärt, wie man einen falschen Fünziger erkennt. Foto: Schülerredaktion.

Wusstet ihr, dass Falschgeld auch in Deutschland ein großes Thema ist? Um mehr über dieses Thema zu erfahren, besuchten wir an der Frankfurter Buchmesse den Stand der Deutschen Bundesbank und haben der Mitarbeiterin Selina Oswald Fragen gestellt und Spannendes erfahren.

“Die Fälscher werden von Jahr zu Jahr geschickter und finden immer wieder neue Möglichkeiten, ihr Geld unbemerkt in Umlauf zu bringen”, sagt Selina Oswald von der Bundesbank. Glücklicherweise gäbe es heute viele Methoden zur Erkennung von Falschgeld, genauer gesagt drei verschiedene. “Sehen, fühlen, kippen”, so sagt sie, “ist das Prinzip, wie ein Laie Falschgeld erkennen kann”. Professionelle Erkennungsmittel seien der Prüfstift, das Prüfgerät und die UV-Lampe. Der Prüfstift sei jedoch nicht zu empfehlen, da heutige Fälscher und Fälscherinnen Möglichkeiten kennen, diese Technik zu umgehen. Mit ihren verschiedenen Sicherheitsmerkmalen zählen die deutschen Banknoten allerdings zu den sichersten und vertrauenswürdigsten weltweit. Dazu zählen unter anderem das Hologramm, das Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden.

Niemand sei sicher vor Fälscherinnen und Fälschern, deshalb sei es wichtig zu wissen, wie man in so einem Fall handeln muss. “Wenn man bemerkt, dass man einen gefälschten Schein in der Hand hält, sollte man sofort zur Polizei gehen”, sagt Selina Oswald. Diese schaue sich die Scheine genauer an und sichere Spuren, um das Profil mit anderen gefälschten Scheinen zu vergleichen. “Jeder Fälscher hat seine eigene Handschrift”, erzählt Selina Oswald. Falls der Fälscher gefasst werden kann, erwartet ihn in Deutschland eine maximale Haftstrafe von fünf Jahren. In Osteuropa hingegen, können Fälscher Haftstrafen von bis zu 15 Jahren erhalten.

Wer noch mehr über dieses spannende Thema erfahren will und selber einmal Falschgeld in den Händen halten möchte, kann den Stand C 49 in der Halle 3.1 besuchen.

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

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    Stefan Bosshard
    22. Oktober 2016 17:01

    Ich finde, ihr habt einen interessanten und gut geschriebenen Beitrag über Falschgeld in Deutschland verfasst. Auch der kurze Film ist gut gemacht und informativ.

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