Das Jugendforum Stadtentwicklung im Dezember 2015

An diesem Wochenende treffen sich Jugendliche wieder zum Jugendforum Stadtentwicklung, diesmal in Bezug auf Migration. Politikorange ist live dabei, wenn Möglichkeiten für die Integration und Ideen für die Unterbringung von Flüchtlingen entwickelt werden.

po_Blog_Jugendforum_BildimText_Eröffnung_(c)BenediktBungarten-2

Almuth Tharan (r.) vom Unabhängigen Institut für Umwelforschung begrüßt die Teilnehmer*innen. (Foto: Benedikt Bungarten)

In Berlin kommen nun zum achten Mal Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um sich ein Wochenende lang mit dem Thema Stadtentwicklung auseinanderzusetzen. Dieses Mal beschäftigen sie sich im Rahmen des Themas Stadtentwicklung mit Migration und betrachten damit auch die aktuelle politische Lage. Mitten in Berlin wollen die Jugendlichen handfeste Vorschläge für die Stadtentwicklungspolitik im Hinblick auf Migration entwickeln. Aber was ist das Jugendforum überhaupt?

Aufgaben des Jugendforums

Das Jugendforum existiert seit 2011, als der damalige Staatssekretär im Bundesbauministerium junge Menschen erstmals zu einem Jugendforum eingeladen hatte. Durch hitzige Diskussionen und neue spannende Ideen werden die Teilnehmer*innen zu jungen Experten*innen, die mit ihrer Arbeit völlig neue Perspektiven eröffnen können und wertvolle Anregungen schaffen. Ziel des Wochenendes ist es, dem Bundesbauministerium neuartige Projektideen und Vorschläge vorzustellen und somit den Jugendlichen in der Debatte über Stadtentwicklung eine Stimme zu geben. Franziska Sperfeld, Umweltwissenschaftlerin und Moderatorin beim Jugendforum, sagt: „Das Jugendforum ist im BMUB sehr hoch angesiedelt und wird immer wieder sehr lobend angenommen. Auch der Staatssekretär selbst weiß die Projektvorschläge zu schätzen und wünscht den persönlichen Kontakt zu den Jugendlichen.“

Schwerpunkt „Flüchtlinge in unseren Städten“

Durch die hohe Anzahl an Geflüchteten ist das Thema Migration in Deutschland aktueller denn je. Neben den Ursachen für Migration und Flucht erläutern die Experten*innen den Teilnehmer*innen auch die Lage der Flüchtlinge in Deutschland. Die Lebensbedingungen in den Notunterkünften und die Abläufe rund um den Asylantrag werden beispielsweise an diesem Wochenende im Jugendforum thematisiert. Vor allem aber sind es die Herausforderungen für die Städte, die es in diesem Jahr im Jugendforum zu diskutieren gilt. „Wie geht man mit den vielen Flüchtlingen um? Welche neuen Aufgaben, Regelungen müssen bewältigt werden und wie schafft man neuen Wohnraum, der von der Bevölkerung akzeptiert wird und auch sozial schwache Deutsche nicht verdrängt?“, stellt Franziska Sperfeld von Unabhängigen Institut für Umweltforschung in den Raum. Wie man die vielen Flüchtlinge sinnvoll integrieren kann, beziehungsweise ob dies überhaupt möglich ist: Das alles sind Fragen, mit denen sich die Teilnehmer*innen beschäftigen werden. Auch dieses Mal ist politikorange wieder live dabei und berichtet von den Exkursionen und Workshops sowie dann von der abschließenden Präsentation.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

 

Menü