Der Super-Fish-Bowl Ticker

Im gestrigen Workshop-Format, erarbeiteten die Teilnehmer des Jugendforums Stadtentwicklung erste Ergebnisse. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit soll überzeugt werden. Doch sind die Gedanken realisierbar und die Ideen kreativ genug? Das entscheiden heute die Teilnehmer selbst – Let the games begin!

Heute treffen die drei Workshops aufeinander. Workshop eins befasste sich mit Unterbringungsmöglichkeiten von Geflüchteten. In Workshop zwei wurden Ideen zu den Themen Ehrenamt und Partizipation gesammelt. Wie die neuen Nachbarn letztlich integriert werden können, dachte sich Workshop drei aus. Im Fish-Bowl Format sollen die Ergebnisse nun vorgestellt und diskutiert werden.

10:14 Uhr: Workshop eins hat sich zusammengefunden um die Struktur ihrer Ergebnisse zu überarbeiten. „Prezi oder Powerpoint?“ „Wie viel Zeit haben wir noch?“ „Was ist überhaupt der Plan heute?“. Der gestrige Abend ging hier wohl noch etwas länger.

10:30 Uhr: Ein Teilnehmer aus Workshop eins muss kurz den Raum für einen dringenden Termin verlassen. Foto-Shootings gehen eben vor.

10:41 Uhr: Denkpause oder Ratlosigkeit? In Workshop zwei ist es gerade still. „So langsam sieht es nach einer Struktur aus. Offene Fragen dürfen ja auch offene Fragen bleiben.“ fasst Moderatorin Franziska zusammen.

10:46 Uhr: Zuerst wollte Workshop eins sein Konzept mittels einer Google-Maps-Karte visualisieren. Doch jetzt haben sie sich umentschieden. Der Integrationszirkel soll nun auf Papier entstehen.

10:50 Uhr: Workshop drei hat den Arbeitsraum mit Mandarinenduft gefüllt. Ist das schon taktische Vorbereitung für die Präsentation?

10:55 Uhr: Eine Diskussion über die Unterschiede von Städten und Dörfern artet gerade in eine Zeitungsdebatte aus. Moderatorin Almuth wirft ein, dass sich in der Stadt doch niemand für Lokalnachrichten interessiert. Sollte diese Gruppe nicht die Struktur ihrer Präsentation über neue Integrationsmöglichkeiten debattieren?

11:06 Uhr: Ein konkreter Vorschlag folgt dem Anderen. Es scheint als wären spätestens jetzt alle aufgewacht in Workshop eins.

11:18 Uhr: In Workshop zwei kann von Stille nicht mehr die Rede sein. Die hitzige Diskussion wird jedoch von Moderatorin Franziska unterbrochen: „Gruppenfotooo!“

11:25 Uhr: Ein letztes friedliches Zusammenkommen vor dem spannenden Fish-Bowl Gallery-Walk. Paparazzi Benedikt darf nun mit Erlaubnis ein Foto schießen. „Spaghettii“.

11:36 Uhr: Einleitende Worte von Franziska, Leiterin des Workshops zwei, gerichtet an das Plenum: „Versteht dieses Format als Möglichkeit euch Anregungen zu holen.“ . Nun ist es tatsächlich soweit. Workshop eins bereitet die gerade erarbeitet Präsentation vor.

11:38 Uhr: Nun wird sich zeigen, wie das erarbeitete Modell des Integrationszirkels ankommt. „Volunteering“, „Refugees helfen Refugees“, „Infrastruktur“. Die Gesichter wirken zunächst interessiert.

11:45 Uhr: „Gibt es noch Fragen?“ Hätte Niklas diese Frage lieber nicht stellen sollen? Mitglieder der Jugendpresse löchern die Referent*innen mit Nachfragen.

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Niklas nutzt Gestik um die Ideen und Ergebnisse seiner Gruppe zu verteidigen. (Foto: Benedikt Bungarten)

11:53 Uhr: Die Diskussion zwischen Fabrizio und Niklas hat sich mitterweile fast zu einem hitzigen Dialog entwickelt. Es geht um die Vorstellungsweise der Ergebnisse und um den von der Gruppe entwickelten Idealsatz. Fabrizio meint, dass diese widersprüchlich sind. Sollte hier vielleicht mal jemand eingreifen?

11: 57 Uhr: Franziska hat sich mittlerweile zu Wort gemeldet: „Seid doch mal ein bisschen lockerer.“

11:59 Uhr: Kritik, Lob, Kompromissvorschläge. Die Gruppe von Workshop eins hat die Diskussion nun zu einem Ende gebracht.

12:05 Uhr: Basti und Konstantin aus Workshop zwei stellen nun der Gruppe ihr Ergebnisse zum Thema Ehrenamtliches Engagement vor. Zu ihren Ideen zählen unter anderem ein Mobiles Begegnungsmobil oder auch ein Gesetzes-Live-Ticker.

12:16 Uhr: Das ging jetzt schnell. Ob die Ergebnisse der Workshop-Gruppe auch alle relevant für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sind hat sich schnell geklärt. Eine Diskussion bleibt hier aus.

12:21 Uhr: Im Partykeller der Jugendbildungsstätte ist nun Workshop drei an der Reihe. Deutsch zu lernen, steht auf ihrer Tafel ganz oben. Joschka erklärt, dass mit der Hilfe von diversen Projekten Integration erreicht werden kann. Und dann merken die Menschen auch, so Joschka: „Das sind ja ganz normale Menschen.“

12:33 Uhr: Jetzt ist auch der Begriff des Tempelhofer Feldes gefallen. „Wie sieht es auch mit Leuten aus, die andere Meinungen als die Teilnehmer des Jugendforums haben?“, fragt Franziska in die Runde

12:38 Uhr: Umwelt, Soziales, Obdachlose, Flüchtlinge. Anregungen an die Workshopgruppe drei aus dem Plenum sagen vor allem aus, dass die Gruppe auch weitere Faktoren berücksichtigen sollte. Niklas aus Gruppe eins erzählt von seinen Erfahrungen in Bezug auf Präsentationen von Projekten vor Politikern. „Da wird man auch als 16-Jähriger auch mal wegen Formalitäten an die Wand geschmettert.“

12:42 Uhr: Almuth zieht einen Schlussstrich des „Fish-Bowls“: „Zeit fürs Mittagessen“. Insgesamt lief die Veranstaltung wider Erwarten doch sehr professionell und auch produktiv ab.

12:47 Uhr: Die Kartoffelsuppe haben sich jetzt alle verdient.

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